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Die Vermieterbescheinigung – Alles Wissenswerte zur Wohnungsgeberbestätigung

Inhalt

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Endlich ist es so weit: Sie ziehen in Ihre neue Wohnung! Oder sind Sie ein Vermieter, der bald einen neuen Mieter begrüßen wird? So oder so: In beiden Fällen werden Sie mit der sogenannten Vermieterbescheinigung konfrontiert. Hierbei handelt es sich um ein wichtiges Dokument, das Mieter zur Registrierung bei der zuständigen Meldebehörde vorlegen müssen, damit Scheinanmeldungen verhindert werden. Doch welche Informationen müssen hierin enthalten sein und wie beschafft man sich eine solche Bescheinigung? Was geschieht, falls die Vermieterbescheinigung nicht oder verspätet eingereicht wird? Diese und alle weiteren wichtigen Fragen beantworten wir Ihnen hier! Zusätzlich stellen wir Ihnen einen kostenfreien Vordruck der Vermieterbescheinigung als PDF zum Download bereit.

Das Wichtigste vorab in Kurzform

Was ist eine Vermieterbescheinigung?

Eine Vermieterbescheinigung, auch Wohnungsgeberbestätigung genannt, ist ein von Vermietern ausgestelltes Dokument, das die Anmeldung eines Mieters an einer bestimmten Wohnadresse bestätigt. Eine Vermieterbescheinigung ist für die Ummeldung bzw. die Anmeldung bei Meldeämtern unerlässlich. Die Bestätigung umfasst stets spezifische Angaben wie den Namen des Mieters und Vermieters, das Einzugsdatum sowie die Wohnadresse. 

Was ist der Unterschied zwischen einer Vermieterbescheinigung und einer Meldebescheinigung?

Die Wohnungsgeberbestätigung wird vom Vermieter ausgestellt und dient dem Nachweis, dass ein Mieter in eine bestimmte Wohnung eingezogen ist. Somit ist die Vermieterbescheinigung für das Ummelden bei Meldebehörden erforderlich. 

Im Gegensatz dazu ist die Meldebescheinigung ein amtliches Dokument, das von den Meldeämtern selbst herausgegeben wird und sowohl aktuelle als auch frühere Wohnadressen der Person bestätigt. Sie dient dazu, den Wohnsitz einer Person gegenüber Dritten wie Banken oder Versicherungen nachzuweisen.

Was ist eine Vermieterbescheinigung zur Mietschuldenfreiheit?

Unter einer Vermieterbescheinigung zur Mietschuldenfreiheit versteht man ein Dokument, das von einem aktuellen oder ehemaligen Vermieter ausgestellt wird und bestätigt, dass der Mieter keine offenen Mietschulden aufweist. Dieses Dokument wird oft eingesetzt, um die finanzielle Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit eines Mieters bei der Wohnungssuche zu belegen. Es versichert neuen potenziellen Vermietern, dass der Mieter seine Mietverpflichtungen bisher stets vollständig und pünktlich erfüllt hat.

Für was braucht man eine Vermieterbescheinigung?

Die Vermieterbescheinigung ist ein erforderliches Dokument, das beim Einwohnermeldeamt vorgelegt werden muss, sobald Sie als Mieter in eine neue Wohnung ziehen. Die Vermieterbescheinigung ist also zum Ummelden bzw. Anmelden notwendig.

Seit November 2015 sind Vermieter durch eine Änderung vom Bundesmeldegesetz (BMG) verpflichtet, solch eine Bescheinigung für ihre Mieter zu erstellen. Diese gesetzliche Anforderung zielt darauf ab, den Datenschutz zu stärken und die Verwaltungsprozesse zu optimieren. Die Bundesregierung beabsichtigte mit dieser Regelung aber nicht nur, einheitliche Standards in ganz Deutschland zu schaffen, sondern vor allem auch Scheinanmeldungen vorzubeugen, die oft als Basis für Delikte wie Kreditbetrug dienten.

Sind Sie Besitzer einer Immobilie und haben vor, diese zu vermieten? Dann vergessen Sie neben der Verpflichtung zur Ausstellung einer Vermieterbescheinigung nicht die steuerlichen Aspekte der Vermietung! Gerne unterstützt Sie Axmann & Engling hierbei und bietet eine kompetente Beratung. So werden Ihre Steuerangelegenheiten stets korrekt verwaltet und Sie können die maximalen steuerlichen Vorteile erzielen.

Wann braucht man eine Vermieterbescheinigung?

In welchen Fällen benötigen Sie eine Vermieterbescheinigung zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt und wann nicht? Wir klären auf!

Eine Vermieterbescheinigung wird häufig zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt benötigt.

Ist eine Vermieterbescheinigung bei Untermiete erforderlich?

Ja. Als Untermieter benötigen Sie eine Wohnungsgeberbestätigung, die allerdings nicht vom Vermieter, sondern in diesem Fall vom Hauptmieter ausgestellt wird. Denn dieser agiert in dieser Situation als Ihr Vermieter und ist für die Bescheinigung verantwortlich.

 

Dies gilt übrigens auch, wenn Sie beispielsweise mit einem Lebenspartner zusammenziehen. Falls Ihr Partner zu Ihnen zieht und Sie der Hauptmieter sind, liegt es in Ihrer Verantwortung, die Vermieterbescheinigung für den Untermieter auszustellen. Dies betrifft ebenso die Aufnahme von Familienmitgliedern wie Kinder, Eltern, Geschwister oder Ehepartner.

Ist eine Wohnungsgeberbestätigung für Wohngemeinschaften und Zweitwohnsitze notwendig?

Ja. Unabhängig davon, ob es sich um einen Hauptwohnsitz, Zweitwohnsitz oder eine Wohngemeinschaft handelt, ist es erforderlich, dass die Vermieterbescheinigung für alle Mieter und deren Untermieter vom Vermieter oder gegebenenfalls vom Hauptmieter bereitgestellt wird.

Muss man eine Wohnungsgeberbestätigung vorlegen, wenn man in die eigene Immobilie umzieht?

Ja. Auch beim Umzug in eine eigene Immobilie ist die Vorlage einer Wohnungsgeberbestätigung bei der An- oder Ummeldung notwendig, wobei Sie in diesem Fall sowohl Aussteller als auch Empfänger der Bescheinigung sind. Dieses Vorgehen gewährleistet, dass auch Eigentümer ihre Wohnadresse offiziell bei den Meldebehörden registrieren.

Ist eine Vermieterbescheinigung auch beim Auszug erforderlich?

Nein. Eine Vermieterbescheinigung ist beim Auszug normalerweise nicht erforderlich, es sei denn, Sie ziehen aus Deutschland ins Ausland um. In diesem speziellen Fall ist ein entsprechender Nachweis vom Vermieter für die Abmeldung notwendig.

Muss man eine Vermieterbescheinigung für das Jobcenter haben?

Nein. Wenn Sie beim Jobcenter Leistungen, insbesondere zur Übernahme der Mietkosten im Rahmen des Arbeitslosengeldes II, beantragen möchten, ist in der Regel ein Beleg über Ihre Wohnsituation erforderlich. Dieser dient dem Jobcenter primär dazu, die Angemessenheit Ihrer Mietkosten zu prüfen. Die benötigte Information wird jedoch nicht durch eine Vermieterbescheinigung, sondern mittels einer sogenannten Mietbescheinigung an das Jobcenter übermittelt. 

Der Name führt hier leider leicht zur Verwechslung: Die Vermieterbescheinigung wird ausschließlich für die Ummeldung bei Meldebehörden benötigt, während die Mietbescheinigung dem Jobcenter detaillierte Informationen über das Mietverhältnis, einschließlich der Miete, Nebenkosten und Heizkosten, liefert.

Ausnahmen, in denen die Meldepflicht entfällt:

Wenn jemand neben seinem Hauptwohnsitz temporär für weniger als sechs Monate eine zusätzliche Wohnung bezieht und bereits bei einem Meldeamt registriert ist, ist keine weitere Anmeldung für diese Zweitwohnung erforderlich. Auch Touristen, die sich weniger als drei Monate in Deutschland aufhalten, und Personen, die in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Schutzeinrichtungen wie Frauenhäusern leben, müssen sich nicht gesondert registrieren.

Bestimmte Informationen müssen Bestandteil einer Vermieterbescheinigung sein.

Welche Angaben müssen in einer Vermieterbescheinigung stehen?

Es gibt keine offizielle Vorlage einer Vermieterbescheinigung, sie kann daher formlos erstellt werden. Dennoch muss sie bestimmte Informationen beinhalten:

 

  • Name und Adresse des Vermieters oder Wohnungsgebers
  • Die genaue Adresse der Immobilie, einschließlich des Stockwerks
  • Das Einzugsdatum
  • Die Namen aller meldepflichtigen Personen, einschließlich von Kindern
  • Die Adresse des Eigentümers der Wohnung, sofern diese Person nicht mit dem Vermieter identisch ist

Um sicherzustellen, dass Sie als Vermieter Ihren rechtlichen Verpflichtungen ordnungsgemäß nachkommen, bieten wir Ihnen einen rechtsgültigen Vordruck für eine Vermieterbescheinigung zum Herunterladen als PDF (beschreibbar) an. Mit diesem Muster einer Vermieterbescheinigung können Sie gewährleisten, dass alle erforderlichen Angaben vollständig und korrekt erfasst sind.

Wie bekomme ich eine Vermieterbescheinigung?

Es gibt kein vorgeschriebenes Muster für die Vermieterbescheinigung, Sie können sie daher individuell erstellen oder mit einer Vorlage aus dem Internet ausfüllen. Auch wir von Axmann & Engling bieten Ihnen in diesem Artikel die Möglichkeit, eine solche Vermieterbescheinigung-Vorlage als PDF kostenfrei herunterzuladen.

Wann und wo muss ich die Vermieterbescheinigung vorlegen?

Die Wohnungsgeberbestätigung muss innerhalb von zwei Wochen nach Ihrem Umzug bei der für Sie zuständigen Meldebehörde eingereicht werden. Dies entspricht der üblichen Frist für die Anmeldung an einem neuen Wohnort und erfolgt in der Regel gleichzeitig mit Ihrer Anmeldung.

Wie reiche ich die Vermieterbescheinigung beim Einwohnermeldeamt ein?

Wie Sie die Wohnungsgeberbestätigung beim Einwohnermeldeamt einreichen, unterscheidet sich, je nachdem, ob Sie als Mieter oder als Vermieter handeln:

  • Als Mieter müssen Sie die ausgefüllte Wohnungsgeberbestätigung persönlich und in Papierform bei der An- oder Ummeldung beim Einwohnermeldeamt vorlegen. Alternativ können Sie auch eine andere Person mittels einer schriftlichen Vollmacht beauftragen, dies für Sie zu erledigen.
  • Als Vermieter können Sie die Vermieterbescheinigung auch elektronisch direkt an das Meldeamt übermitteln. Die Stadt- oder Gemeindeverwaltung stellt hierfür spezielle Zugänge zur Verfügung. Sie erhalten von der Meldebehörde einen einzigartigen Zuordnungscode, den Sie an Ihren Mieter weitergeben, der diesen bei seiner Anmeldung nutzen kann.
Sind Sie als Vermieter nicht nur mit der Ausstellung einer Vermieterbescheinigung beschäftigt, sondern auch mit komplexen steuerlichen Herausforderungen? Wir sind für Sie zur Stelle! Unsere erfahrenen Steuerberater helfen Ihnen bei allen steuerlichen Fragen.

Pflichten und Informationen für Vermieter

Nachfolgend beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen für Vermieter.

Ist der Vermieter verpflichtet, eine Vermieterbescheinigung auszustellen?

Ja. Nach § 19 des Bundesmeldegesetzes (BMG) sind Vermieter oder Wohnungsgeber verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug eines Mieters die Vermieterbescheinigung zu erstellen. Das Versäumnis, diese Pflicht zu erfüllen, ob durch Verzögerung, Fehler in der Ausstellung oder das gänzliche Unterlassen der Ausstellung, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeldern bestraft werden.

Welche Strafen drohen Vermietern bei Nichtausstellung oder fehlerhafter Ausstellung der Vermieterbescheinigung?

Vermieter, die keine oder verspätete Vermieterbescheinigungen ausstellen, können gemäß  § 54 BMG mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro belegt werden. Noch gravierender ist es, wenn Vermieter durch falsche Angaben Scheinanmeldungen unterstützen, etwa indem sie fälschlicherweise bestätigen, ein Mieter sei eingezogen, obwohl dies nicht zutrifft. In solchen Fällen kann das Bußgeld bis zu 50.000 Euro betragen.

Wie zügig sollte eine Vermieterbescheinigung erstellt werden?

Die Vermieterbescheinigung sollte idealerweise zum Zeitpunkt der Schlüsselübergabe oder spätestens bei Einzug des Mieters ausgestellt werden, um eine reibungslose Ummeldung zu ermöglichen. Dies hilft, den rechtlichen Anforderungen nachzukommen und keine Bußgelder zahlen zu müssen. Sollten Sie als Vermieter verhindert sein, können Sie eine andere Person ermächtigen, die Bescheinigung in Ihrem Namen auszustellen.

Ist es Aufgabe des Vermieters, die Mieter an die Wohnungsgeberbestätigung zu erinnern?

Nein. Es besteht keine gesetzliche Pflicht für Vermieter, ihre Mieter an die Notwendigkeit einer Wohnungsgeberbestätigung zu erinnern. Allerdings ist es im beiderseitigen Interesse, auf eine rechtzeitige und vollständige Ausstellung der Bescheinigung zu achten. Eine freiwillige Erinnerung durch Sie als Vermieter kann dazu beitragen, Verzögerungen im Meldeprozess zu verhindern. 

Informationen und Tipps für Mieter

Die wichtigsten Informationen und Ratschläge für Mieter haben wir Ihnen hier zusammengetragen:

Als Mieter gilt es einige Informationen zu beachten.

Was tun, wenn der Vermieter keine Vermieterbescheinigung ausstellt?

Stellt Ihr neuer Vermieter Ihnen keine Wohnungsgeberbestätigung aus, kann gegen ihn ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro verhängt werden. Hierzu sollten Sie den Sachverhalt innerhalb bzw. bei Ablauf der vorgeschriebenen Anmeldefrist von zwei Wochen beim zuständigen Einwohnermeldeamt melden. 

Was ist zu tun, wenn die Vermieterbescheinigung fehlerhaft ist?

Die Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben in der Vermieterbescheinigung trägt der Vermieter. Mieter sollten jedoch das Dokument auf Vollständigkeit und Korrektheit überprüfen. Sollten Fehler erst beim Einwohnermeldeamt auffallen, ist möglicherweise eine neue Bescheinigung erforderlich. Stellt ein Vermieter wissentlich falsche Bescheinigungen aus, die zu Scheinanmeldungen führen, kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro nach § 22 Abs. 1 BMG drohen.

Darf mein Vermieter eine Gebühr für die Ausstellung der Wohnungsgeberbestätigung verlangen?

Nein. Ein Urteil des Landgerichts Hamburg von März 2019 besagt, dass es Vermietern nicht erlaubt ist, eine Gebühr für die Erstellung der Vermieterbescheinigung zu verlangen. Jede finanzielle Forderung für dieses Dokument ist rechtlich unzulässig.

Ausnahme: Vorvermieterbescheinigung

Eine Ausnahme besteht bei der sogenannten Vorvermieterbescheinigung, für die eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 50 Euro erhoben werden kann. Dieses Dokument, das Auskunft über das vorherige Mietverhältnis gibt, wie beispielsweise über etwaige Zahlungsrückstände, wird freiwillig vom Vermieter ausgestellt und fällt nicht unter die gesetzlichen Pflichten, weshalb Vermieter hierfür ein Entgelt verlangen dürfen.

Was passiert, wenn ich zum Ummelden keine Vermieterbescheinigung mitbringe?

Wenn Sie bei der Ummeldung Ihres Wohnsitzes zunächst keine Vermieterbescheinigung vorweisen können, besteht kein Grund zur Panik. Es ist jedoch wichtig, dass Sie die gesetzlichen Fristen im Auge behalten. Sie haben nach Ihrem Einzug zwei Wochen Zeit, die erforderliche Vermieterbescheinigung nachzureichen. Diese Zeitspanne soll Ihnen ermöglichen, trotz möglicher Verzögerungen alle benötigten Unterlagen zu beschaffen.

Falls Schwierigkeiten auftreten, die Vermieterbescheinigung fristgerecht zu erlangen, empfiehlt es sich, aktiv zu handeln: Informieren Sie das zuständige Meldeamt über Ihre Lage und erkundigen Sie sich nach Rat oder der Möglichkeit, eine Fristverlängerung zu erhalten. Durch proaktives Vorgehen demonstrieren Sie Kooperationsbereitschaft und verringern das Risiko eventueller Sanktionen.

Vorlage Vermieterbescheinigung als PDF zum Download

Brauchen Sie eine Vermieterbescheinigung als Formular für Ihren Mieter oder zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen Vordruck der Vermieterbescheinigung, den Sie hier herunterladen können! Dieses Formular ist bereits mit allen notwendigen Feldern ausgestattet, Sie müssen nur noch Ihre persönlichen Informationen ergänzen. Sie haben die Wahl, das Formular auszudrucken und handschriftlich auszufüllen oder es direkt am Computer zu bearbeiten.

Fazit

Die Vermieterbescheinigung spielt eine zentrale Rolle bei der korrekten An- oder Ummeldung eines Wohnsitzes bei den Meldebehörden. Es ist daher für Vermieter essenziell, diese Bescheinigung rechtzeitig zu erstellen, um mögliche Bußgelder zu vermeiden. Neben der Ausstellung der Wohnungsgeberbestätigung stehen Vermieter aber auch oft vor komplexen steuerlichen Herausforderungen im Rahmen ihrer Vermietungsaktivitäten. Hier ist eine professionelle Beratung ratsam!

Bei der Axmann & Engling Steuerberatungsgesellschaft sind wir für Sie da, um Sie in allen steuerlichen Belangen Ihrer Vermietungstätigkeit zu beraten und zu unterstützen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

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FAQ

Der Vermieter muss die Vermieterbescheinigung innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug ausstellen. Nur so kann der Mieter sich rechtzeitig und dadurch fristgerecht ummelden (§ 17 BMG).

Wenn der Wohnungsgeber oder eine von ihm beauftragte Person die Bestätigung verweigert oder die meldepflichtige Person sie aus anderen Gründen nicht rechtzeitig erhält, muss dies der Meldebehörde unverzüglich mitgeteilt werden (§ 19 BMG).

Das Landgericht Hamburg hat im März 2019 bestätigt, dass Vermietern nicht gestattet ist, eine Gebühr für die Ausstellung der Vermieterbescheinigung zu verlangen.

Autor: Dipl.-Kfm. Klaus Axmann

Klaus Axmann ist Diplom-Kaufmann, Steuerberater und Fachberater für Heilberufe (IFU/ISM). Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und interessierte sich schon früh für das Steuerwesen und die Wirtschaftsprüfung. Deshalb startete er direkt nach dem Studium bei einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und absolvierte parallel die Fortbildung zum Steuerberater. 1991 gründete er die Axmann & Partner Steuerberatungsgesellschaft in Erfurt. Heute unterstützt er mit einem kompetenten Team, weiteren SteuerberaterInnen und einer weiteren Expertin für Heilberufe vor allem Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich und dem Mittelstand bei der Optimierung ihrer Steuerangelegenheiten. Als Spezialist für Unternehmensnachfolge betreut die Kanzlei darüber hinaus Mandanten bei der Übergabe ihrer Praxis oder beim Unternehmensverkauf. Die Mandanten sind dabei mehrheitlich Ärzte, Freiberufler, Immobilienbesitzer und Insolvenzverwalter.

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